Sommer!

seit dem Retreat auf Korfu genieße ich den Sommer, soll heißen: ich tu nichts außer so oft wie möglich an der alten Donau sein, schwimmen, in der Sonne liegen, vor der Arbeit und nach der Arbeit; soll auch heißen: am Abend in der Stadt sein, irgendwo was essen, draussen sitzen, herumspazieren, am Rathausplatz die eine oder andere Film-Vorführung anschauen, danach über die Straße ins Vestibül zur Impulstanz festival lounge schlendern, Musik hören und die halbe Nacht durchtanzen…am nächsten Morgen auf und als erstes zur alten Donau, schwimmen, liegen, danach in die Stadt und einen wunderbaren Kaffee genießen…arbeiten  gehen, danach ins Arsenal fahren und bei den Impulstanz-Workshops zusehen – herrlich, begeisternd, inspirierend! Und sonst nix!!! Nix für die Ausbildung, nix für die Arbeit,  nix für die Wohnung, einfach gar nix.

Was erfahre ich dabei: das nichts oder nicht viel denken tut gut! ich hab kein Kopfweh, kein bißchen und das obwohl ich mehrere Tage hintereinander erst am Morgen heimgekommen bin; heimgeradelt, verschwitzt vom tanzen; und kein bißchen kränklich deswegen:) Das Tanzen tut mir so gut. Für mich ist das neu und es ist befreiend und erleichternd. Manchmal kommt die Stimme, die sagt: „Ich sollte eigentlich…“. Aber zugleich weiß ich: mir geht´s gut, ich fühl mich wohl und lebendig wie schon lange nicht mehr. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich auch bei Enttäuschungen nicht lange nachgedacht hab, in Gedankenkreisen  hängen geblieben bin – ich konnte die Enttäuschung bzw. den Schmerz da sein lassen und es war (auch wenn es komisch klingt) fein und lösend für diesen Teil in mir. Es tut gut, das zu fühlen. Es bring mich in meinen Körper. Es bringt mich ins Jetzt.

Ich erkenne nach dem Retreat, dass es nichts bringt mich in Gedanken über etwas einzulassen – ich hab schon so oft das eine oder andere durchgedacht, wieder und wieder… und jetzt merke ich: das führt zu nichts; es it überflüssig.

Ich nehme mit Freude wahr, dass ich manche  Dinge anders mache als bisher – ich gehe  ohne viel zögern ins Wasser, springe einfach rein auch wenns kalt ist (das mag jetzt  für manche völlig lächerlich klingen…egal), springe herum, tauche, mache Kopfstand, usw. – und das taugt mir!

Und  noch einige Dinge mehr woran ich merke: es verändert sich etwas…etwas das eindeutig positiv ist. Vieles davon ist ausgegangen von dem Retreat mit Kevin James in Griechenland. Dafür bin ich dankbar.

2 Gedanken zu “Sommer!

  1. Das liest sich seeehr cool! Du schreibst gut, ich konnte alles sehen, dich in die Donau springen, die Altstadt bei Nacht, Straßencafes, … ich glaube, eigentlich war das Leben so geplant. Jeder sollte so leben.
    Ich freu mich auf mehr zu lesen!

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