Mein Glaubensbekenntnis. 14 Dinge an die ich glaube.

  1. Ich glaube an die Unwahrheit meiner Gedanken

  2. Ich glaube daran, dass ich so wie ich bin, nicht genug bin

  3. Ich glaube daran, dass es das Leben nicht gut mit mir meint

  4. Ich glaube, dass ich immer noch etwas nichts mehr brauche, bevor ich das Leben führen kann, das ich mir vorstelle

  5. Ich glaube daran, dass in Zukunft alles besser wird jetzt schon alles gut ist

  6. Ich glaube, dass ich vom Leben bestraft werde, wenn ich nicht vorsichtig bin ???????????

  7. Ich glaube, dass ich anders sein muss nichts tun muss, um Liebe, Anerkennung und Aufmerksamkeit zu bekommen

  8. Ich glaube, dass ich mein Leben festhalten und kontrollieren fließen lassen kann

  9. Ich glaube, dass es notwendig ist, richtige Entscheidungen zu treffen und ich meinem Verstand mein Herz dazu brauche

  10. Ich glaube fest an die Hoffnung, dass irgendjemand ich mir selbst endlich sage, was gut und richtig für mich ist

  11. Ich glaube, dass ich mich der die Verantwortung für mein Leben entziehen kann übernehmen darf

  12. Ich glaube fest daran, dass es hilft schmerzt mich über Dinge aufzuregen 

  13. Ich glaube, dass mein Computer schneller arbeitet, wenn ich mit ihm schimpfe ihn lobe

  14. Ich glaube, dass man im Leben vieles nicht allzu ernst nehmen darf

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still in mir

es gibt nichts zu tun…außer still sein

Einfachheit ist Stille

ich mag die Einfachheit von Dingen – sie macht mich still

ich mag die Stille in klaren, einfachen Formen

die Stille in weiß-braunen Natur-Farbtönen

die Stille der Natur

die Stille der Nacht

in meiner Wohnung bin ich gern – es ist so still hier. das tut gut.

ich weiß dann, was wichtig ist.

ist diese Stille Gott?

einer meiner Lehrer sagt: das wichtigste ist dein innerer Friede.

man kann Texte aus der Bibel lesen und das Wort Gott durch „mein innerer Friede“ ersetzen.

das macht was. ich hab´s probiert.

ich denke innerer Friede und Stille sind das selbe

dunkel erinnere ich mich an ein Zitat das lautet: „werde still und wisse, ich bin Gott“

hilfreicher Zustand

Heute war ich laufen, juhuu!! In den letzten beiden Wochen war ich nach längerer Zeit bereits ein paar Mal laufen! Und das tut mir gut. Was nichts neues ist – ich weiß ja schon lang, dass ich mich nach laufen bzw. nach eigentlich jeder sportlichen Bewegung viel besser fühle. In jeder Hinsicht.

Und deshalb mach ich in erster Linie Bewegung und nicht um in irgendeiner Weise besser zu werden. Ich denke das ist ein sehr guter Ansatz.

Heute und die letzten Male ist noch was wesentliches als Beweggrund dazugekommen: ich nehme wahr, dass ich nach dem Laufen genau weiß was ich will!

Komisch? Nicht für einen Menschen der sich schwer tut zu spüren was er will oder was ihm gut tut…für mich ist das manchmal echt schwierig! Und jetzt wird mir bewusst, dass das nach dem Sport anders ist: ich weiß genau auf was ich Lust habe zu essen, ich weiß genau was mir jetzt Spaß macht, was ich als nächstes machen will, ich weiß genau was mir gut tut. Das erkannt zu haben, diesen Zusammenhang, ist für mich wirklich wirklich eine Erleichterung, fast schon eine Erlösung.

Von Bodo Schäfer weiß ich, dass es wichtig ist, sich in einen „hilfreichen Zustand“ zu bringen. Er gibt in einem Online Vortrag 3 wesentliche Punkte an, um erfolgreich (in was auch immer) zu sein:1.es braucht die richtigen Strategien, 2.veränderte Geschichten (=Glaubenssätze, Überzeugungen) und 3. einen hilfreichen Zustand. Es ist also wichtig sich in einen hilfreichen Zustand zu bringen, denn damit ändern sich die Gedanken, die Wahrnehmung, der Fokus, es entstehen neue Glaubenssätze und man verwendet dann auch bessere Strategien, die einen zum Ziel führen.

Und ich weiß jetzt: mit dem Laufen bringe ich mich in einen solchen guten und hilfreichen Zustand. Ein guter Grund weiterhin auf regelmäßiges Laufen zu achten 🙂

Verantwortung

Manchmal lasse ich mir Zeit über etwas, das ich neu erlebt habe, zu reden bzw. zu schreiben. Ich muss erst für mich selbst sicher sein, was das ist, was da passiert ist, muss es erst erfahren und durcharbeiten. Das habe ich in den letzten Tagen gemacht und möchte versuchen es hier in Worte zu fassen um es auch so nochmal klarer für mich zu kriegen.

Es war an dem Morgen am Donnerstag nach dem Feiertag (26.), erster Arbeitstag nach ein paar Tagen frei. Ich erinnere mich, dass die Unzufriedenheit über viele Dinge in meinem Leben wieder relativ stark da war, v.a. über die Arbeit. Und ich habe mir eigentlich vorgenommen an diesem Donnerstag zu kündigen. Ich bin auch an diesem Tag mit einem allgemeinen „Ich mag nicht…“ aufgestanden, bißchen missmutig, innerlich leer, müde. Es passierte während dem Tun, plötzlich – so erscheint es mir – „kam da ein Gedanke“ und in meinem Kopf formte sich der Satz:

So, ich übernehme heute die Verantwortung für mein Wohlbefinden.“

„Nur für heute. Nur für diesen einen Tag.“

Und es war nicht nur dieser Satz, sondern es stellte sich auch ein Gefühl dazu ein. Ich fühlte: ja, das passt. Das fühlt sich gut an. Das kann ich.

Besser kannn ich es leider nicht beschreiben. Jedenfalls änderte sich daraufhin meine ganze Stimmung, meine Wahrnehmung. Ich spürte wie sich mein ganzes System entspannte und wie es ruhig wurde in mir. Eine sehr sehr wohltuende Ruhe.

Mit dieser Ruhe bin ich dann zur Arbeit gefahren und schon auf dem Weg dorthin habe ich bei bestimmten Situationen bemerkt, dass ich viel gelassener reagiere. Auch in der Arbeit: da war wieder ein Verhalten meiner Kollegin, das mir gar nicht passte, aber heute  blieb es in mir ruhig. Es traf mich nicht, es berührte mich nicht so, weil ich bei mir war. Ja, das wars: ich war bei mir. Bei mir und meiner Verantwortung, dass es mir gut geht. Faszinierend.

Ich hab mich sehr wohl gefühlt nach diesem Tag. Ich hab´s dann am Freitag genauso gemacht. Und die Tage darauf auch. „Für heute übernehme ich die Verantwortung über mein Wohlbefinden“ hab ich mit mir vereinbart. Und  ich habe bemerkt, dass ich viele Werkzeuge habe um dieses Wohlbefinden herzustellen. Einfache Dinge, nichts kompliziertes. Und ich brauch niemand anderen dazu!

Für manche von euch wahrscheinlich schon lange sonnenklar: Verantwortung für sich übernehmen…nichts besonderes…aber ich hab´s so noch nicht gekannt, ich hab´s noch nie wirklich gefühlt (offenbar. oder so ähnlich).

Ich weiß bis jetzt noch nicht wie und woher dieser Gedanke an diesem Donnerstag Morgen auf ein Mal kam…plötzlich war er da. Vielleicht ein Geschenk. Vielleicht ein Ergebnis aus meiner Arbeit an mir. Ich hab mittlerweile mit Freunden darüber geredet und ich weiß: ich hab mir damit meine Macht zurückgeholt. Das ist gut so. Danke.

Wann bitte…

…fange ich an zu leben!? Blöde Frage, oder?

There ist nothing to do…

Ja, aktueller Zusatz: „eigentlich“… „Eigentlich“ weil momentan stelle ich grad fest: uups! wieder mal in die „Ich muss dies und das noch machen, bevor…- Falle“ getappt.

Das heißt: ich glaube, oder richtiger: etwas in mir glaubt, dies und das sei noch zu tun, weil so wie es ist, so passt es nicht. So wie  es ist, so ist es zu wenig. Ein Gefühl von Unwohlsein entsteht. Und etwas in mir meint, dagegen etwas tun zu müssen; es verbessern, es ändern zu müssen. An mir, an meinem Verhalten, an meinem Denken, an diversen Umständen und  Situationen, an meinem Leben.

Ok. Was passt mir grad nicht?

Meine Arbeit passt mir nicht; mein Verhalten, mein Aufteten in der Arbeit passt mir nicht. Meine Wohnsituation passt mir nicht (mehr).  Wie ich meinen Alltag lebe/erlebe passt mir auch nicht – in meinem Kopf male ich mir vieles anders aus, doch aus irgendeinem Grund komme ich da nicht hin…banales Beispiel: ich würde gern früher schlafen gehen – ich schaff es nicht. Morgens umgekehrt: früher aufstehen – unmöglich. Und so weiter, und so fort. Ich bemerke wieder die Zerrissenheit in mir zwischen einerseits meinen Alltag zu strukturieren und zu planen (und dabei zu bleiben) oder doch lieber momentanen Impulsen und Befindlichkeiten nachzugeben (und vom ursprünglich Geplanten abzugehen). (Puuh…na, wenn ich keine anderen Sorgen habe :)).

Kurz: ich habe wieder mal das tolle Gefühl, ich lebe am Leben vorbei; während ich tue um endlich zu leben, läuft das Leben so nebenbei ab. Und ich frage mich zum x-ten Mal: Wann, bitte, habe ich endlich das Gefühl, dass ich lebe!!???

Dann, wann ich endlich aus meinem Kopf in den Körper komme?

Dann, wann ich endlich meinen erfüllenden Job habe?

Dann, wann ich endlich weiß warum ich hier bin?

Dann, wann ich endlich meine Lebensträume und -ideen umsetze und lebe?

Wann????

Wann hört die Frage auf, die sich mir schon so oft und jetzt wieder stellt: „was will ich wirkllich beruflich tun?“; oder: „wie will ich wirklich leben?“.

Und während ich das schreibe, höre ich eine innere Stimme, die Antworten gibt auf diese Fragen…dass es darum geht auch diese Zustände + Gefühle anzunehmen und da sein zu lassen, da hinzuschauen; …dass es gilt in den Moment zu kommen; …dass ich achten soll worauf ich meine Aufmerksamkeit richte;…dass es darum geht still zu werden und nichts zu tun.

Ich weiß das. Und trotzdem lande ich immer wieder im Mangelbewussstsein – in dem Gefühl es fehlt noch etwas; ich brauch noch etwas.In einem Artikel habe ich kürzlich gelesen, dass Peter Sloterdijk genau das beschreibt mit dem Begriff des „indirekten Lebens“ – Zitat: „Man hat, bevor man >eigentlich lebt<, immer noch etwas anderes zu erledigen, noch eine Voraussetzung zu erfüllen, noch einen vorläufig wichtigeren Wunsch zu befriedigen, noch eine Rechnung zu begleichen. Und mit diesem Noch, Noch und Noch entsteht jene Struktur des Aufschubs und des indirekten Lebens, welche das System der maßlosen Produktion in Gang hält“. Bzw. das Gefühl des Mangels aufrecht erhält.

 

Erfahrungen erden

Vor 2 Tagen habe ich mich zu einem 21 Tage Meditationskurs von Deepak Chopra angemeldet; gestern war der erste Tag, heute Tag 2.

Ich habe mir die Meditation jetzt am Abend angehört. Der ganze Tag war heute ein gestresster Tag, gehetzt, ein Tag voll Widerstand gegen alles mögliche…am Abend beim tanzen war dieser Widerstand ganz stark da und dazu mischte sich diese bekannte tiefe, schwere Müdigkeit, dieses „ich mag einfach nur gar nichts tun“.

Zuhause hörte ich mir dann als erstes die Meditation an. Jetzt, danach, fühle ich mich viel besser. Statt der Müdigkeit, der Schwere und des inneren Chaos, fühle ich mich jetzt wach, klarer und energievoller als vorher. Ein großer Unterschied. Für mich ist es wichtig, dass ich das bemerke – dass ich bemerke, wie ich mich jetzt fühle nach dieser oder einer Meditation. Allzu oft bemerke ich das gar nicht, nehme es nicht bewusst wahr. Manchmal merke ich zwar eine bessere, leichtere Stimmung, achte aber nicht darauf warum sie entstanden ist: dass ich das oder jenes zuvor getan habe. Was dabei verloren geht, ist, dass ich dann nicht sagen kann: das mache ich jetzt, denn ich weis, denn ich habe erfahren: das tut mir gut.

Und deshalb ist es für mich auch so wichtig es hier und jetzt aufzuschreiben. Durch das aufschreiben erde ich etwas. Ein Gefühl, eine Erfahrung, eine Erkenntnis bleibt sonst so im luftigen Raum und verflüchtigt sich schnell wieder. Schwupp, schon vergessen. Wenn ich aber etwas niederschreibe, es in Worte auf ein Papier schreibe, dann ist das schon physischer, manifester…und geht nicht mehr so schnell verloren.

Daher: diese Erfahrung hier aufzuschreiben, sie zu erden, ist mir wichtig. Wichtig, weil ich das Gefühl habe, dass mir in vielen Dingen genau das fehlt: die eigene Erfahrung. Ich bemerke, dass ich trotz vieler „Arbeit an mir selber“ (Seminare, Workshops, Ausbildungen, Bücher, usw.) nicht wirklich „weiterkomme“, oder wie soll ich sagen: es bleibt vieles nur im Kopf, an der Oberfläche…oder so ähnlich. Ich glaube mittlerweile, dass es daran liegt, dass ich oft nie in die Erfahrung gegangen bin, oder dass ich sie mir nicht bewusst gemacht habe. Vielleicht spielt hier auch mit, dass ich nicht gerade viel Selbstvertrauen hatte/habe und dann die eigenen Erfahrungen nicht wertschätzte…

Daher auch dieser Blog. Er bietet mir die Möglichkeit Erfahrungen in Worte zu fassen und sie zu erden. Sehr gut. Danke.

 

 

Innsaei

I am now here…immer wieder das gleiche: es ist wichtig im Hier und Jetzt zu sein; anzukommen in diesen Moment. Zuletzt diese Woche wieder erwähnt, wieder gehört im Film „Innsaei – die Kraft der Intuition“ – es ist ganz egal welche Technik, Methode man benutzt: letztlich ist allen unter anderem  gemeinsam, dass sie uns in den jetzigen Moment bringen sollen.

Der Film hat noch einige andere inspirierende, berührende Aspekte angesprochen – u.a. geht es auch um das „von innen nach aussen“; darum, sein Inneres wahrzunehmen, nach innen zu schauen, von hier heraus zu leben. Statt aussenorientiert, vom Aussen gesteuert zu werden.

Ich hatte letze Woche so einen Moment…ich dachte daran, dass alles im Aussen eine Projektion meines Inneren ist. Nichts neues. Plötzlich war der Gedanke da: dann brauch ich mich um das Aussen ja gar nicht kümmern, da brauch ich gar nicht hinschauen (wenn ich was ändern will). Ich muss nach Innen schauen, mich um mein Innenleben kümmern…und da muss ich beginnen (was zu ändern).

Wie gesagt: das ist ja nichts neues, auch für mich nicht neu; aber, in diesem Moment war es doch plötzlich anders, eine andere Wahrnehmung dessen war da. Und im nächsten Augenblick fühlte ich, so als ob alles von aussen zu mir zurückfließt; zurück in mein Herz fließt; dort wo es hingehört…ich kanns nicht besser beschreiben…Jedenfalls fühlte sich das gut an…und sehr stimmig!

Danke 🙂

Und ein paar Tage später…